Forschung & Publikationen
Forschung im Dialog:
Unsere Mitglieder und ihre Publikationen
Unsere Mitglieder sind nicht nur in der Praxis tätig, sondern leisten auch bedeutende Beiträge zur wissenschaftlichen Forschung. Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die Forschungsschwerpunkte unserer Fachwissenschaftler vor. Jeder Steckbrief gibt einen Einblick in die individuellen Forschungsfelder und zeigt, wie unsere Mitglieder durch ihre Arbeiten zur Weiterentwicklung der Labordiagnostik und angrenzender Disziplinen beitragen.
Für weiterführende Informationen und wissenschaftliche Veröffentlichungen können Sie die Publikationen unserer Mitglieder auf PubMed einsehen

Stimmen unserer Mitglieder

Dr. Ronald Biemann
Dr. Ronald Biemann ist als Klinischer Chemiker am Institut für Laboratoriumsmedizin und Molekulare Diagnostik des Universitätsklinikums Leipzig für die Bereiche Endokrinologie, Immunologie sowie die POCT-Diagnostik verantwortlich.
Darüber hinaus engagiert er sich in der studentischen Lehre im Studiengang Humanmedizin und ist Lehrverantwortlicher für Laboratoriumsdiagnostik in den Studiengängen Biochemie und Pharmazie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Zudem bringt sich Dr. Biemann in die Gründung und Etablierung des geplanten Masterstudiengangs „Medizinisches Labor, M.Sc.“ an der Universität Leipzig ein, mit dem ein einheitliches Qualifikationsniveau für Naturwissenschaftler:innen in der Weiterbildung zum/zur Fachwissenschaftler:in unterstützt werden soll. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Diabetes- und Adipositasforschung. Mit einem Fokus auf die interzelluläre Kommunikation zwischen Endothel- und Epithelzellen untersucht er Mechanismen der Zell-Zell-Interaktion, um neue therapeutische Strategien zur Prävention und Behandlung diabetesassoziierter Erkrankungen zu identifizieren.
Name: Dr. Ronald Biemann
Beruf / Position: Klinischer Chemiker am Institut für Laboratoriumsmedizin und Molekulare Diagnostik, Universitätsklinikum Leipzig
Verantwortungsbereiche:
- Endokrinologie
- Immunologie
- POCT-Diagnostik (Point-of-Care-Testing)
Lehre:
- Studentische Lehre im Humanmedizin-Studiengang
- Lehrverantwortlicher für Laboratoriumsdiagnostik in Biochemie und Pharmazie
- Mitarbeit bei der Gründung des Masterstudiengangs „Medizinisches Labor, M.Sc.“
Forschungsschwerpunkte:
- Diabetes- und Adipositasforschung
- Interzelluläre Kommunikation zwischen Endothel- und Epithelzellen
- Mechanismen der Zell-Zell-Interaktion
- Entwicklung neuer therapeutischer Strategien zur Prävention und Behandlung diabetesassoziierter Erkrankungen

Priv. Doz. Dr. Ralph Krätzner
Priv. Doz. Dr. Ralph Krätzner ist Laborleiter an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universitätsmedizin Göttingen.
Er hat Biologie und Chemie studiert und ist EuSpLM zertifiziert. Sein Aufgabenbereich umfasst sowohl die Spezialdiagnostik im Bereich Stoffwechseldiagnostik mittels GC-MS und HPLC als auch die Routinediagnostik in der pädiatrischen Ambulanz. Forschungsschwerpunkte liegen in der Aufklärung und Charakterisierung der molekularen Pathomechanismen seltener neurometabolischer Erkrankungen.
Adresse / Einrichtung: Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, UMG, Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
Ausbildung: Studium der Biologie und Chemie, EuSpLM
Funktion: Laborleiter
Labordiagnostik:
- Spezialdiagnostik: Stoffwechseldiagnostik (GC-MS, HPLC)
- Routinediagnostik in der pädiatrischen Ambulanz
Forschung:
- Aufklärung und Charakterisierung der molekularen Pathomechanismen seltener neurometabolischer Erkrankungen

Dr. Thomas Plecko
Dr. Thomas Plecko ist Klinischer Chemiker am Zentralinstitut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin des Klinikums Stuttgart. Er betreut die Bereiche Klinische Chemie, Klinische Toxikologie und Therapeutisches Drug Monitoring sowie POCT.
Beruf / Position: Klinischer Chemiker am Zentralinstitut für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin, Klinikum Stuttgart
Verantwortungsbereiche / Labordiagnostik:
- Klinische Chemie
- Klinische Toxikologie
- Therapeutisches Drug Monitoring (TDM)
- POCT (Point-of-Care-Testing)

Dr. Stojan Perisic
Dr. Stojan Perisic ist Klinischer Chemiker im Zentrallabor des Klinikums Stuttgart.
Zu seinen Aufgaben gehören Allgemeine und Spezialhämatologie, Molekulardiagnostik sowie die digitale Unterstützung der Labor- und Klinikumsinformationssysteme. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Ausbildung von Medizinischen Technolog:innen für Laboratoriumsanalytik, einschließlich Vorlesungen in Klinischer Chemie, Statistik, Qualitätssicherung und Methodenvalidierung. Darüber hinaus unterrichtet er medizinische Labordiagnostik im universitären Bereich, koordiniert klinische Studien und engagiert sich in epidemiologischen Studien seit der Corona-Pandemie. Er hat seine graduelle und postgraduale Ausbildung in Biochemie und Molekularer Medizin absolviert.
Beruf / Position: Klinischer Chemiker im Zentrallabor, Klinikum Stuttgart
Verantwortungsbereiche / Labordiagnostik:
- Allgemeine und Spezialhämatologie
- Molekulardiagnostik
- Digitale Unterstützung der Labor- und Klinikumsinformationssysteme
- Koordination klinischer Studien
Lehre / Ausbildung:
- Ausbildung von Medizinischen Technolog:innen für Laboratoriumsanalytik (MTL)
- Vorlesungen in Klinischer Chemie, Statistik, Biomedizinische Qualitätssicherung, Methodenvalidierung
- Unterricht in medizinischer Labordiagnostik im universitären Bereich
Forschung / Schwerpunkte:
- Grundlagenforschung (postgradual)
- Epidemiologische Studien seit der Corona-Pandemie
Ausbildung: Biochemie und Molekulare Medizin (graduell und postgradual)

Marlene Rodrigues
Die fünfte Person ist Diplom-Biologin am Städtischen Klinikum Karlsruhe, Zentralinstitut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin (ZLMT). Sie arbeitet in der Abteilung für medizinische Diagnostik mit den Schwerpunkten Laborinformationstechnik und Hämatologie.
Beruf / Position: Diplom-Biologin am Städtischen Klinikum Karlsruhe gGmbH, Zentralinstitut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin (ZLMT)
Abteilung / Arbeitsschwerpunkte:
- Laborinformationstechnik
- Hämatologie

Dr. Katharina Koch
Dr. Katharina Koch ist Diplom‑Chemikerin und Fachchemikerin für Toxikologie sowie Klinische Toxikologin GTFCh.
Sie ist fachliche Leiterin des Bereichs Toxikologie und Drogenanalytik am Zentralinstitut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin (ZLMT) des Städtischen Klinikums Karlsruhe. In dieser Funktion verantwortet sie die toxikologische und drogenanalytische Diagnostik, u. a. den Nachweis und die Analyse von Vergiftungs und Schadstoffsituationen bei Patient:innen. Ihre Expertise umfasst sowohl die routinemäßige Untersuchung als auch die toxikologische Spezialanalytik, einschließlich komplexer Analysenverfahren. Dr. Koch arbeitet seit vielen Jahren im ZLMT und trägt zum Beispiel dazu bei, dass der Giftnachweis bei Pilzvergiftungen unterstützt werden kann.
Name: Dr. Katharina Koch
Titel / Qualifikationen: Diplom‑Chemikerin, Klinische Toxikologin GTFCh, Fachchemikerin für Toxikologie
Position: Fachliche Leiterin Bereich Toxikologie und Drogenanalytik
Institution: Zentralinstitut für Laboratoriumsmedizin, Mikrobiologie und Transfusionsmedizin (ZLMT), Städtisches Klinikum Karlsruhe
Schwerpunkte: Toxikologische Diagnostik, Drogenanalytik, Schadstoffnachweise (z. B. Giftanalytik)

Prof. Ralf Lichtinghagen
Prof. Dr. Ralf Lichtinghagen ist leitender Klinischer Chemiker am Institut für Klinische Chemie und Zentrallabor der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
In dieser Rolle ist er für die klinische Labordiagnostik sowie die studentische Lehre im Fach Klinische Chemie und Laboratoriumsdiagnostik verantwortlich. Gleichzeitig ist er aktiv in der Ausbildung von Medizinischen Technologinnen und Medizinischen Technologen für Laboratoriumsanalytik. Prof. Lichtinghagen betätigt sich darüber hinaus als Dozent, z. B. in Weiterbildungsveranstaltungen und Fachkursen und hat zahlreiche Lehrangebote zur klinischen Chemie entwickelt. Zusätzlich engagiert er sich in der molekularen Diagnostik und der Entwicklung neuer Biomarker in der Labordiagnostik.
Name: Prof. Dr. rer. nat. Ralf Lichtinghagen
Titel / Qualifikationen: Klinischer Chemiker, Professor für Klinische Chemie, MBA Med. Betriebswirtschaft
Position: Leitender Klinischer Chemiker, Lehrverantwortlicher
Institution: Institut für Klinische Chemie und Zentrallabor, Medizinische Hochschule Hannover (MHH)
Schwerpunkte: Klinische Chemie/medizinische Labordiagnostik, Ausbildung (Medizinstudium & MTL), Weiterbildung (Mediziner und Naturwissenschaftler), Mitglied der DGKL-Weiterbildungskommission, Mitarbeit am europäischen Weiterbildungskatalog (EFLM European Syllabus). Forschung: Molekulare Diagnostik, Biomarkerentwicklung (z.B. Leberfibrose, MS, Schlaganfall), Betreuung klinischer Studien mit insgesamt über 200 Publikationen.

Dr. Martin Christmann
Verantwortlich für die fachliche und organisatorische Leitung eines umfassenden diagnostischen Spektrums, einschließlich Allgemeiner Klinischer Chemie, Immunologie, Hämatologie, Gerinnungsdiagnostik, FACS-Diagnostik, Immunhämatologie mit Blutdepot sowie Bakteriologie/Mikrobiologie.
Neben der klinischen Tätigkeit engagiert in der akademischen Lehre als Dozent im BA-Studiengang Biomedizinische Analytik an der FH Kärnten (Österreich) sowie als anerkannter Ausbilder (IHK) für Biologielaboranten. Darüber hinaus besteht eine Weiterbildungsermächtigung der DGKL für Klinische Chemiker*innen.
Aktive Mitwirkung in fachlichen Gremien, unter anderem als Mitglied im Beirat sowie in den Fachgruppen D1 und D2 der RiliBÄK bei der Bundesärztekammer. Zusätzlich Mitarbeit in mehreren Sektionen der DGKL, darunter POCT, Junges Labor und Digitale Kompetenz.
Beruf / Position: Klinischer Chemiker (EuSpLM) / Laborleitung St. Bernward Krankenhaus GmbH Hildesheim
Verantwortungsbereiche:
- Zentrum für Labordiagnostik mit Allgemeine Klinische Chemie, Immunologie, Hämatologie, Gerinnung, FACS-Diagnostik, Immunhämatologie / Blutdepot, Bakteriologie / Mikrobiologie
Lehre:
- Dozent für BA-Studiengang Biomedizinische Analytik an der FH-Kärnten (A)
- Ausbilder (IHK) für Biologielaboranten
- Weiterbildungsermächtigung der DGKL für Klinische Chemiker*Innen
Beteiligung an fachlichen Gremien:
- Mitglied im Beirat, der Fachgruppe D1 und D2 der RiliBÄK bei der Bundesärztekammer
- Mitglied verschiedener Sektionen der DGKL (POCT, Junges Labor, Digitale Kompetenz)

